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TWE
Teutoburger Wald-Eisenbahn (TWE)

Ibbenbüren - Gütersloh Nord - Hövelhof

Seit etwa 1895 gab es konkrete Bemühungen um den Bau einer Eisenbahn von Gütersloh nach Ibbenbüren. Insbesondere Gütersloh setzte sich für diese Bahn ein.
Am 17. Juni 1899 wurde in Münster die Teutoburger Wald-Eisenbahn-Gesellschaft gegründet.

Schon im September 1899 begannen die Arbeiten.
Am 1. November 1900 dampfte der offizielle Eröffnungszug von Laer nach Gütersloh. Etwa neun Monate später folgte der Abschnitt von Laer nach Ibbenbüren. Dazu wurde die 7,3 Kilometer lange Stichstrecke von Brochterbeck zum Hafen Saerbeck eröffnet. Noch 1901 wurde die Verlängerung von Gütersloh nach Hövelhof beschlossen. Am 19. April 1903 ging die neue Strecke in Betrieb. Damit befuhr die Bahn etwas über 100 Kilometer Strecke.

Als erstes fiel am 1. Oktober 1967 dem Strukturwandel der Personenverkehr zwischen Ibbenbüren und Versmold zum Opfer. Trotzdem war im Februar 1967 die 3,1 Kilometer lange Anschlußbahn nach Harsewinkel West für den Güterverkehr eröffnet worden. Hier liegt die Firma Claas OHG, bekannt durch ihre Mähdrescher. Am 21. Mai 1977 endete der Personenverkehr zwischen Versmold und Gütersloh. Schließlich endeten am 31. Oktober 1978 auch die Personenzüge zwischen Hövelhof und Gütersloh.
In der Folge wurde die TWE durch zahlreiche Sonderzüge bekannt. Hier fuhr viele Jahre 38.1772 durch das Münsterland. Aber auch die seinerzeit in Bielefeld aufbewahrte DB-Schnellzuglok 01.150 kam hier zum Einsatz. Mittlerweile fährt der Museumsverein Eisenbahn-Tradition regelmäßig auf der TWE dampflokbespannte Sonderzüge.
 
Die TWE gehört mittlerweile zum Connex-Konzern, der neu unter Veolia-Verkehr firmiert.