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Winterberg
(Nuttlar) - Winterberg - Frankenberg

ex KBS 238d Winterberg -Allendorf 14.11.1966 (Personenverkehr)
Hallenberg - Allendorf 28.05.1967 (Güterverkehr)
ex KBS 355 Allendorf - Frankenberg 30.05.1981 (Personenverkehr)
Winterberg - Hallenberg 30.05.1992 (Güterverkehr)

Erste Pläne einer Bahn durch das Hochsauerland gehen etwa auf das Jahr 1870 zurück. Aus dieser Zeit stammt das Projekt einer Westdeutschen Nordsüdbahn von Bremen über Bielefeld, Paderborn, Brilon, Winterberg, Frankenberg und weiter nach Frankfurt (Main). Doch erwies sich das Projekt von den Kosten als undurchführbar. Trotzdem verfolgten zwölf Sauerland-Gemeinden den Bau einer Bahn von der Oberen Ruhrtalbahn nach Winterberg. Nachdem der Kreistag in Brilon und Winterberg zu entsprechenden Beschlüssen und Kostenbeteiligungen bereit waren, genehmigte Preußen im Mai 1898 den Bau.
Noch 1898 begannen die Arbeiten, 1902 fuhr zwischen Nuttlar und Steinhelle der erste Zug, am 1. Oktober 1906 begann der Betrieb bis Winterberg. Ein Jahr zuvor begannen die Vorarbeiten für die Verlängerung bis Frankenberg, daß seit 1890 über die Schiene von Cölbe erreichbar war. Noch 1906 waren auch zwischen Allendorf und Frankenberg mit den Bauarbeiten begonnen worden. Der größte Aufwand aber mußte zwischen Bromskirchen und Winterberg betrieben werden. Hier waren zwei Tunnels und ein größerer Viadukt zu errichten. Bereits im Dezember 1908 rollte der erste Zug zwischen Winterberg und Frankenberg.
Mitte der 60er Jahre wurde der durchgehende Güterverkehr aufgegeben. Im Winter 1966 wurde der Personenverkehr zwischen Winterberg und Allendorf aufgegeben, ein Jahr später folgte der Güterverkehr zwischen Hallenberg und Allendorf wegen des schlechten Zustands der Gleise. Der Abbau der Bahn folgte kurz darauf. 1981 wurde dann auch der Personenverkehr zwischen Allendorf und Frankenberg aufgegeben.
Nachdem Winterberg seinen Widerstand gegen die Stillegung der Bahn nach Hallenberg aufgegeben hatte, wurde im Sommer das Ende des Abschnitts Winterberg - Hallenberg mit der Stillegung 1992 eingeläutet. Im Frühling 1993 erfolgte der Abbau der Gleise auf dem landschaftlich schönen Streckenabschnitt. Im Jahre 2006 fanden nach vielen Jahren auf dem Reststück in Hessen von Frankenberg bis Allendorf regelmäßige Ausflugsfahrten durch die Kurhessenbahn statt..